2026 – Zinsen, Fördermittel, Immobilienpreise

Shownotes

In unsicheren Zeiten sehnen sich viele Menschen nach Sicherheit und Beständigkeit. Die eigenen vier Wände können hier eine Menge zum Wohlbefinden beitragen und in Zeiten steigender Mieten für Planungssicherheit sorgen. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für den Erwerb einer Immobilie? Was 2026 für Immobilieninteressierte zu bieten hat, darüber spricht Vanessa Sendler mit Patrick Schmitz und Boris Blanck in dieser Folge von Stein auf Stein – Der Eigenheimpodcast der Vereinten Volksbank.

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Vanessa Sendler: Ich bin Vanessa Sendler und in Stein auf Stein, der Eigenheim-Podcast der Vereinten

Vanessa Sendler: Volksbank, werfen wir heute einen Blick auf das Jahr 2026 und schauen, was uns bei den Zinsen,

Vanessa Sendler: im Bereich der Immobilienpreise und auch im Bereich der Fördermittel in diesem Jahr erwartet.

Vanessa Sendler: Dazu begrüße ich meine Kollegen Boris Blank. Hallo Boris.

Boris Blanck: Hallo Vanessa, guten Morgen.

Vanessa Sendler: Guten Morgen und Patrick Schmitz, guten Morgen.

Patrick Schmitz: Guten Morgen Vanessa.

Vanessa Sendler: Ja, schön, dass ihr heute dabei seid. Wir wollen unsere Kundinnen und Kunden

Vanessa Sendler: heute einfach mal informieren, welche Erwartungen wir an das kommende Jahr haben,

Vanessa Sendler: was sich tun wird, was es vielleicht auch an Neuigkeiten gibt.

Vanessa Sendler: Wir hatten beim letzten Podcast schon mal kurz angedeutet, dass es ein neues

Vanessa Sendler: KfW-Programm gibt, was wir uns heute auch nochmal genauer anschauen wollen.

Vanessa Sendler: Aber wir starten einfach mal mit den Zinsprognosen. Patrick,

Vanessa Sendler: da weiß ich, bist du voll im Thema.

Vanessa Sendler: Was erwartest du für das Jahr 2026 im Bereich der Baufinanzierungszinsen?

Patrick Schmitz: Ja, Prognosen, das wisst ihr ja hier in der Runde auch. Da tue ich mich immer

Patrick Schmitz: ein bisschen schwer mit, weil uns die Vergangenheit gezeigt hat,

Patrick Schmitz: dass du noch so tolle Ideen haben kannst bezüglich der Prognosen, sauber hergeleitet.

Patrick Schmitz: Und am Ende zeigt die Wirtschaft dir dann doch, dass es in eine andere Richtung gehen kann.

Patrick Schmitz: Nichtsdestotrotz habe ich natürlich eine Zinsmeinung. Wir waren in einem relativ

Patrick Schmitz: stabilen Jahr 2025, was so die Zinsen angeht.

Patrick Schmitz: Kommt natürlich immer individuell auf den Belagungsauslauf an, auf die Bonität an.

Patrick Schmitz: Aber da kann man schon so sagen, die zehnjährige Zinsbindung lag in der Regel

Patrick Schmitz: so zwischen 3, 3,1 bis knapp unter die 4.

Patrick Schmitz: Und wenn wir jetzt mal einmal in die Zukunft schauen, was die Prognose so angeht,

Patrick Schmitz: wenn wir so die Einschätzung der EZB einmal sehen, die Entwicklung der langfristigen

Patrick Schmitz: Anleihen, kann man eigentlich davon ausgehen, dass wir eher wahrscheinlich ein

Patrick Schmitz: stabiles Zinsniveau beibehalten werden mit leichten Schwankungen.

Patrick Schmitz: Das heißt, ich gehe nicht davon

Patrick Schmitz: aus, dass wir irgendwo einen starken Zinsschock nochmal haben werden.

Patrick Schmitz: Aber auch keine starken Rückgänge. Vielleicht ganz leichter Trend nach oben,

Patrick Schmitz: aber ich gehe davon aus, dass wir im Laufe des Jahres immer so knapp unter den

Patrick Schmitz: vier Prozent bei der zehnjährigen Zinsbindung sein werden.

Vanessa Sendler: Was würdest du Kundinnen und Kunden empfehlen, bei denen 2027 die Zinsbindung

Vanessa Sendler: abläuft, sich jetzt 2026 die Konditionen sichern, abwarten? Wie ist so deine Meinung dazu?

Patrick Schmitz: Also das kommt natürlich immer auf das persönliche Sicherheitsbedürfnis ein

Patrick Schmitz: Stück weit auch drauf an. Also eine pauschale Aussage möchte ich da eigentlich nicht so treffen.

Patrick Schmitz: Es kommt darauf an, wo stehe ich gerade mit meiner Finanzierung,

Patrick Schmitz: wie hoch ist die Restschuld, wie hoch ist mein Sicherheitsbedürfnis,

Patrick Schmitz: wie ich gerade schon sagte, welche Vorstellung habe ich an die weitere Tilgung,

Patrick Schmitz: an den weiteren Tilgungsverlauf, wie lang ist die Restlaufzeit des Starlins dann noch.

Patrick Schmitz: Aber grundsätzlich halte ich es für sinnvoll, immer individuell mit einem unserer

Patrick Schmitz: Berater oder mit unseren Beraterinnen zu sprechen, aus dem Baufinanzierungsbereich,

Patrick Schmitz: um dann auch einfach mal die individuellen Bedürfnisse zu besprechen und dann

Patrick Schmitz: auch einfach mal zu hören,

Patrick Schmitz: welche Lösungen wir als Vereinte Volksbank da bieten können.

Vanessa Sendler: Boris, wie ist so dein Gefühl in den Gesprächen im Moment? Sind die Kunden eher unsicher?

Boris Blanck: Also jetzt bei dem Themenfeld, meinst du jetzt diese auslaufenden Zinsverschreibungen?

Vanessa Sendler: Ja, ich habe in den Gesprächen so das Gefühl, alle hätten gerne eine sehr klare Aussage von mir dazu.

Vanessa Sendler: Was passiert? Was soll ich jetzt tun? Meine Zinsbindung läuft am 30.09.

Vanessa Sendler: Ab, läuft am 30.12. ab.

Vanessa Sendler: Soll ich jetzt schon was machen oder nicht? Naja, die Glaskugel haben wir nicht.

Boris Blanck: Nein, leider nein. Aber ich bin halt auch immer an dem Punkt,

Boris Blanck: wir beobachten den Markt.

Boris Blanck: Wie Patrick hat eben schon gesagt, es ist halt bei jedem Kunden immer individuell zu betrachten.

Boris Blanck: Es ist einfach die Situation für die Sicherheitsorientierten,

Boris Blanck: für diejenigen, die das ganze Thema gerne überhaupt geschlossen haben wollen. Die machen das auch.

Boris Blanck: Und diejenigen, die halt sagen, okay, komm, sind da vielleicht nicht mehr ganz

Boris Blanck: so hohe Summen. Die lassen es einfach noch so ein bisschen drauf ankommen.

Patrick Schmitz: Aber um mich vielleicht doch nochmal zu einer etwas konkreteren Aussage hinreißen zu lassen,

Patrick Schmitz: Ich glaube schon, da ja die Prognose tendenziell eher eine Seitwärtsbewegung

Patrick Schmitz: ist, halte ich es schon für sinnvoll oder man vertut sich dabei nichts,

Patrick Schmitz: wenn man jetzt wirklich schon mal über ein konkretes Vorwortangebot spricht.

Patrick Schmitz: Teilweise sind auch Vorwortangebote so gut, dass keine großen Aufschläge oder sowas da sind.

Patrick Schmitz: Und da arbeiten wir auch mit vielen Verbundpartnern zusammen.

Patrick Schmitz: Wir haben ja die München-Apotheken-Bank an unserer Seite, Dezert-Hyp,

Patrick Schmitz: die Bausparkasse Schwäbischall oder die R&V.

Patrick Schmitz: Und somit greifen wir auf eine breite Produktpalette letztlich zu,

Patrick Schmitz: wo wir immer schauen können, naja, was ist jetzt gerade das optimale Angebot?

Patrick Schmitz: Auch mit geringen bis gar keinen Vorwartaufschlägen.

Patrick Schmitz: Und wenn man da jetzt vom Seitwärtstrend eher ausgeht im Zinsniveau,

Patrick Schmitz: warum dann nicht heute schon für 2027 das Zinsniveau sichern?

Vanessa Sendler: Ja, doch ich habe auch das Gefühl, dass sich sehr sicherheitsorientierte Kunden

Vanessa Sendler: aktuell auch für Anschlussfinanzierungen entscheiden, selbst wenn es vielleicht

Vanessa Sendler: noch ein Dreivierteljahr, ein Jahr hinausgezögert werden könnte.

Patrick Schmitz: Ja, nachvollziehbar.

Vanessa Sendler: Ja, genau.

Vanessa Sendler: Jetzt, Patrick, du hast zum 01.01. neben der Baufinanzierung auch noch verantwortlich

Vanessa Sendler: einen anderen Bereich übernommen, nämlich den Bereich der Immobilienvermittlung.

Vanessa Sendler: Heißt, auch da bist du gut im Thema.

Vanessa Sendler: Was erwartest du im Bereich der Immobilienpreise? Also das ist für viele auch ein spannendes Thema.

Vanessa Sendler: Wir haben die starken Preissteigerungen erlebt 2023, dann erstmalig einen leichten

Vanessa Sendler: Rückgang in den Preisen.

Vanessa Sendler: Ich würde sagen 2025 ging die Post da schon wieder ganz gut ab,

Vanessa Sendler: da gingen die Preise auch wieder gut nach oben.

Vanessa Sendler: Was erwarten wir da für 2026?

Patrick Schmitz: Ja, also du sagst es 2025, die Post ging ab, würde ich noch nicht ganz so krass

Patrick Schmitz: formulieren, aber aus der leichten Korrekturphase, will ich es jetzt mal nennen,

Patrick Schmitz: wo wir tatsächlich leichte Preisrückgänge hatten,

Patrick Schmitz: kann man schon sagen, dass da wieder ein Preisanstieg in 2025 zu verzeichnen war.

Patrick Schmitz: Natürlich auch da differenziert von der Objektart her, von der Lage ganz klar,

Patrick Schmitz: aber auch vom energetischen Zustand.

Patrick Schmitz: Und da gehe ich davon aus, dass sich das in 2026 so auch fortsetzen wird.

Patrick Schmitz: Also die Zeit, wo wir wirklich die Korrektur nach unten hin hatten,

Patrick Schmitz: einen leichten Preisverfall, die ist meiner Meinung nach vorbei.

Patrick Schmitz: Wohnraum ist weiterhin knapp. Der Markt hat sich da deutlich stabilisiert wieder.

Patrick Schmitz: Die Mieten steigen relativ zügig, was dazu führt, dass auch ein Stück weit natürlich

Patrick Schmitz: die Nachfrage nach Wohneigentum wieder steigt.

Patrick Schmitz: Aber auch die akzeptanz für

Patrick Schmitz: das zinsniveau ist jetzt einfach wieder da also wir sind aus dem zinsschock

Patrick Schmitz: heraus aus der niedrigzinsphase in den zinsschock rein so ein stück weit zurückhaltung

Patrick Schmitz: bei den finanzierern bei den potenziellen immobilienkäufern haben wir jetzt

Patrick Schmitz: so diese gewöhnungsphase hinter uns gebracht und wir akzeptieren das jetzt das

Patrick Schmitz: zinsniveau und stellen auch fest es wird voraussichtlich nicht günstiger werden und

Patrick Schmitz: Und dementsprechend drängen natürlich auch wieder mehr potenzielle Käufer auf

Patrick Schmitz: den Markt, was dann wieder die Nachfrage oder die hohe Nachfrage nach den knappen

Patrick Schmitz: Immobilien dann auch wieder dazu führt, dass die Preise ersteigen.

Patrick Schmitz: Aber auch da ganz klar differenziert auch nach dem energetischen Zustand des

Patrick Schmitz: Objektes, also das spielt auch in Zukunft eine entscheidende Rolle,

Patrick Schmitz: wie gut ist das Objekt aufgestellt von der Energiebilanz her und auch da die Lage wieder.

Patrick Schmitz: Im Ruhrgebiet muss man sagen, also unser Geschäftsgebiet ist ja tendenziell

Patrick Schmitz: im Ruhrgebiet hin zur Grenze zum Münsterland und im Ruhrgebiet sind die Preissteigerungen

Patrick Schmitz: eher überschaubar, leichte Preissteigerungen zu erwarten.

Patrick Schmitz: Zum Münsterland hin gehe ich davon aus,

Patrick Schmitz: dass wir da schon eher leicht höhere Preissteigerungen haben.

Patrick Schmitz: Also insbesondere, wenn man sich jetzt mal Dorsten auch anschaut,

Patrick Schmitz: da stellt man also schon fest, dass da die Preissteigerungen schon deutlicher waren auch.

Boris Blanck: Das Level ist aber auch, finde ich, bei Eigentumswohnungen, also gerade so Objekten,

Boris Blanck: was du gerade immer angesprochen hast, wo halt wirklich die Alternative gesucht wird zu Mietwohnraum.

Boris Blanck: Also wenn man sich hier um dem Thema Eigentumswohnung beschäftigt,

Boris Blanck: dass das Level von Eigentumswohnungen, finde ich, schon preislich noch ziemlich

Boris Blanck: hoch ist. Also bei Einfamilienhäusern absolut, da merken wir schon,

Boris Blanck: das ist nicht mehr so wie damals Niedrigzinsphase.

Boris Blanck: Da ist es auch schwieriger, halt auch diese Objekte auch zu veräußern.

Boris Blanck: Aber gerade so bei den Objekten, wo du sagst, okay komm, das könnte die Alternative

Boris Blanck: zur Mietwohnung sein, da finde ich schon, merkt man auf jeden Fall nur,

Boris Blanck: dass da auch kein großartiger Preisverfall, finde ich, jetzt irgendwie zu erwarten ist.

Boris Blanck: Also ich glaube, das hält sich schon ziemlich stabil, das ganze Thema auch.

Patrick Schmitz: Ja, das ist so. Und natürlich, also wenn ich da nochmal ganz kurz das aufgreifen

Patrick Schmitz: darf bezüglich dem Vergleich zur Miete, ist es teilweise noch so,

Patrick Schmitz: dass das Mieten, was die monatlichen Belastungen angeht, sicherlich günstiger ist noch.

Patrick Schmitz: Nur da muss ich natürlich auch einen Blick auf die Entwicklung haben einfach.

Patrick Schmitz: Und wir sehen also, dass die Mieten deutlich steigen. Und da muss ich mir auch

Patrick Schmitz: überlegen, naja, wo wird die Reise hingehen?

Patrick Schmitz: Ich gehe davon aus, dass auch die Mieten tendenziell eher steigen werden.

Patrick Schmitz: Und wenn ich mich für Eigentum entscheide, ist es natürlich ein Stück weit,

Patrick Schmitz: je nachdem wie ich die Zinsbindung wähle auch, bin ich ja in meiner monatlichen

Patrick Schmitz: Belastung schon relativ planbar für die Zukunft unterwegs.

Patrick Schmitz: Und das sollte man auf jeden Fall bei der Entscheidung, ob ich Mieter bleibe

Patrick Schmitz: oder Eigentümer werde, sollte man das mit einfließen lassen.

Vanessa Sendler: Ja und am Ende ist die Inflation ja auch eher auf Seite der Kunden,

Vanessa Sendler: die Eigenheim finanziert haben, als auf der Seite der Mieter.

Patrick Schmitz: Ja genau und wenn man dann so über den, man überlegt ja immer,

Patrick Schmitz: was ist so der optimale Zeitpunkt eigentlich zum Erwerb der Immobilie.

Patrick Schmitz: Man kann den optimalen Zeitpunkt erstmal nie genau abpassen,

Patrick Schmitz: weil am Ende, wenn ich für mich den optimalen Zeitpunkt identifiziert habe,

Patrick Schmitz: ist womöglich nicht das optimale Objekt gerade da.

Patrick Schmitz: Dementsprechend ist das schon immer schwierig. Was man aber schon sagen kann,

Patrick Schmitz: wenn man jetzt auf die aktuelle Preisentwicklung schaut, auf die Zinsprognose

Patrick Schmitz: schaut, die eher einen Seitwärtstrend bis hin zu minimalen Steigerungen vielleicht

Patrick Schmitz: erwarten lässt, muss man sagen, die Erschwinglichkeit wird nicht besser.

Patrick Schmitz: Also wenn ich jetzt die Erschwinglichkeit mal so definiere, dass ich mir einfach

Patrick Schmitz: die Einkommensentwicklung anschaue,

Patrick Schmitz: wo wir in der Vergangenheit durch die hohe Inflation auch hohe tarifliche Anpassungen

Patrick Schmitz: hatten und wenn ich mir die in Zukunft mal anschaue und die Vergangenheit auch

Patrick Schmitz: mal anschaue, was die Einkommensentwicklung so angeht,

Patrick Schmitz: dann die Preisentwicklung mir anschaue und die Zinsentwicklung anschaue und

Patrick Schmitz: das einfach mal gegenüberlege.

Patrick Schmitz: Für Einkommen, Kaufpreisentwicklung und Zinsentwicklung und Finanzierungskostenentwicklung

Patrick Schmitz: kann ich davon ausgehen, dass die Erschwinglichkeit eher abnimmt,

Patrick Schmitz: also schlechter wird, als dass sie besser wird.

Vanessa Sendler: Ja und am Ende des Tages denke ich immer, wenn wir mal Kundinnen und Kunden

Vanessa Sendler: am Tisch haben, die erst Anfang 20 sind, finde ich das super.

Vanessa Sendler: Weil warum, wenn man beruflich gefestigt ist, wenn man den Plan hat auch an

Vanessa Sendler: dem Ort zu bleiben, wo man aktuell wohnt, warum nicht kaufen,

Vanessa Sendler: wenn man es kann und warum nicht erstmal auch mit einer kleinen Wohnung starten.

Vanessa Sendler: Wir haben das erlebt in der Vergangenheit, diese riesen Preissteigerungen,

Vanessa Sendler: wie wir sie hatten, die sind vielleicht so nicht mehr zu erwarten.

Vanessa Sendler: Aber Immobilien, dass sie im Preis nachlassen, ist im Moment,

Vanessa Sendler: haben wir gerade schon gesagt, eher unwahrscheinlich.

Vanessa Sendler: Und warum dann Miete zahlen, statt einfach eine kleine Wohnung kaufen,

Vanessa Sendler: wenn man es sich leisten kann.

Vanessa Sendler: Und es muss ja nicht direkt der große Neubau sein, sondern es gibt eben auch

Vanessa Sendler: kleine Wohnungen, die man kaufen kann.

Patrick Schmitz: Ja und wie gesagt, da dann halt auch die Planbarkeit zu haben,

Patrick Schmitz: wie sieht meine monatliche Belastung die nächsten 10, 15 bis zu 30 Jahre dann auch aus.

Patrick Schmitz: Natürlich immer mit dem Risiko, dass ich Modernisierung, Instandhaltung,

Patrick Schmitz: Reparaturen selber tragen muss, gar keine Frage.

Patrick Schmitz: Dementsprechend muss auch immer ein Puffer da sein noch für monatliche Rücklagen,

Patrick Schmitz: dass wenn ich irgendwelche Investitionen habe oder Reparaturen habe,

Patrick Schmitz: ich die auch stemmen kann.

Patrick Schmitz: Aber warum dann nicht, wenn das passt?

Boris Blanck: Und immer mit dem Hintergrund, du machst es für dich selbst.

Boris Blanck: Also bei einem Mietobjekt ist das der Mietzins einfach, den ich zahle, ist er weg.

Boris Blanck: Und hier arbeite ich zumindest daran, dass das Vermögen jeden Monat ein bisschen mehr steigt.

Boris Blanck: Und das, was Patrick sagt, ist natürlich komplett wichtig, dass das mit berücksichtigt

Boris Blanck: werden muss, dass wir diese Modernisierungskosten, diese energetischen Sanierungsmaßnahmen,

Boris Blanck: die vielleicht gerade bei Eigentumswohnungen, Eigentümergemeinschaften dann

Boris Blanck: irgendwann anstehen, dass es mit berücksichtigt wird.

Boris Blanck: Aber es wird dir dann immer nochmal auf mehrere Köpfe aufgedacht.

Boris Blanck: Und deshalb, ich bin absolut bei dir.

Boris Blanck: Also gerade bei jungen Leuten ist das momentan, die sich mit dem Thema beschäftigen,

Boris Blanck: jetzt das elterliche Haus zu verlassen, wenn sie im Job angekommen sind und

Boris Blanck: da auch dementsprechend dann gut platziert sind,

Boris Blanck: dann auch dann eher den Weg zu gehen, zu sagen, komm, ich kaufe mir lieber eine

Boris Blanck: kleine Wohnung, als dass ich irgendwo für 700, 800 Euro im Monat mir was mieten muss.

Boris Blanck: Ja, aber ich finde den Trend merkt man aber auch.

Boris Blanck: Also ich habe sehr häufig auch junge Menschen bei mir, die sich momentan auch

Boris Blanck: gerade wirklich mit diesem Thema beschäftigen.

Patrick Schmitz: Ja, also das merkt man schon deutlich, die Nachfrage nach Immobilienfinanzierung

Patrick Schmitz: und auch im Maklerbereich die Nachfrage nach guten Objekten,

Patrick Schmitz: die wir inseriert haben, die steigt also schon deutlich.

Vanessa Sendler: Ich finde aber bei jungen Leuten dann eher, wenn auch die Eltern schon Immobilien

Vanessa Sendler: besitzen, ein gewisser Bezug auch in der Familie zu Immobilien da ist.

Vanessa Sendler: Wenn das nicht ist, habe ich immer das Gefühl, trauen sich junge Leute auch

Vanessa Sendler: oft nicht, sich schon mit dem Thema zu befassen.

Vanessa Sendler: Dann ist es einfacher, vielleicht auch erstmal die Mietwohnung zu wählen,

Vanessa Sendler: anstatt mit Anfang 20 schon nach Eigentum zu schauen.

Boris Blanck: Ja, ich glaube, es hängt einfach so ein bisschen mit der Hürde damit zusammen.

Boris Blanck: Kann ich mir das leisten. Also diesen Schritt letztendlich dann final auch dann

Boris Blanck: zu gehen und zu sagen, okay, komm, ich suche jetzt einfach dieses Gespräch bei

Boris Blanck: der Bank, was wir halt auch ganz gerne machen, dieses Kauf auf Probe oder diese

Boris Blanck: Erstgespräche halt zu dem Thema, wie viel Haus kann ich mir leisten?

Boris Blanck: Da können wir wirklich nochmals aufrufen, das einfach zu nutzen,

Boris Blanck: die Gespräche mit den Kollegen hier auch bei uns aus dem Haus dann zu führen

Boris Blanck: und einfach dann selbst auszuloten, bis wohin kann ich gehen und welche Voraussetzungen

Boris Blanck: muss ich dafür schaffen?

Boris Blanck: Und ich sag mal, ich kann es halt nur jetzt erstmal für mich im ersten Step

Boris Blanck: klären, welche Voraussetzungen muss ich schaffen und dann muss halt das passende

Boris Blanck: Objekt dann auch kommen.

Boris Blanck: Und wenn halt dann die Situation andere, dass das passende Objekt dann da ist,

Boris Blanck: muss man vielleicht ein bisschen schneller sich mit dem Thema da auseinandersetzen.

Boris Blanck: Aber ansonsten ist das ja auf jeden Fall der gute Weg und das haben wir ja auch

Boris Blanck: letztes Jahr auch sehr häufig auch gemacht, diese Gespräche.

Boris Blanck: Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Vanessa Sendler: Absolut. Und tendenziell bin ich ja auch umso schneller, wenn ich schon mal

Vanessa Sendler: mit der Bank gesprochen habe.

Boris Blanck: Dann habe ich schon Infos. Wir können unverbindliche Finanzierungsbestätigungen

Boris Blanck: ziemlich unproblematisch aushängen.

Boris Blanck: Wir können, wenn wir Daten über den Kunden haben, auch ziemlich schnell agieren.

Boris Blanck: Wenn es dann in die Verbindlichkeit dann auch reingehen soll.

Boris Blanck: Also deshalb ist es auf jeden Fall der absolut richtige Weg, das auch zu tun.

Patrick Schmitz: Also die Unsicherheit bei den jungen Kunden, die ist schon da.

Patrick Schmitz: Das kann ich auch bestätigen, gar keine Frage.

Patrick Schmitz: Aber nichtsdestotrotz kommen die Kunden zu uns und sagen, die Situation ist

Patrick Schmitz: die, dass ich gerade mit beiden Beinen jetzt relativ frisch im Leben stehe und

Patrick Schmitz: die Überlegung ist da und diese ganzen Unsicherheiten, die da herrschen,

Patrick Schmitz: da kann man in dem Gespräch schon dafür sorgen, dass die jungen Kunden dann

Patrick Schmitz: auch wirklich mit einem guten Selbstbewusstsein, was das Thema angeht,

Patrick Schmitz: aus dem Gespräch rausgehen und ein gutes Gefühl dabei haben und es dann auch weiter verfolgen.

Vanessa Sendler: Ja, doch, das Gefühl habe ich auch.

Vanessa Sendler: Wir haben jetzt gerade schon kurz darüber gesprochen, dass auch der Zustand

Vanessa Sendler: des Gebäudes mit Blick auf die Energieeffizienz der Gebäude im Moment ein ganz wichtiges Thema ist.

Vanessa Sendler: Da tut sich jetzt 2026 eine Menge in Bottrop, nämlich dass die kommunale Wärmeplanung hier am 30.06.

Vanessa Sendler: Abgeschlossen sein muss und danach, wenn meine Gasheizung, meine Ölheizung kaputt

Vanessa Sendler: geht, ich eben nur noch eine Heizung einbauen darf, die zumindest 65 Prozent

Vanessa Sendler: aus erneuerbaren Energien betrieben wird.

Vanessa Sendler: Boris, was erwartest du da in diesem Jahr?

Vanessa Sendler: Was kommt da auf unsere Kundinnen und Kunden zu? Mit was für Gesprächen rechnest

Vanessa Sendler: du für unser Geschäftsgebiet?

Boris Blanck: Das, was eigentlich in 2025 schon ganz erfolgreich gelaufen ist,

Boris Blanck: nämlich die energetischen Sanierungsmaßnahmen, gerade für das Thema Heizung.

Boris Blanck: Also was ich aber auch finde, wo die KfW wirklich ein sehr gutes Produkt mit

Boris Blanck: auf den Markt gebracht hat, das mit einfließen zu lassen, das Programm 358.

Boris Blanck: Und wo man wirklich sagt, okay, damit ist der Anreiz auch geschaffen.

Boris Blanck: Durch den Zuschuss, durch die vergünstige Zinssituation, wenn man die Anforderungen

Boris Blanck: dementsprechend auch einhält, finde ich das nach wie vor ein sehr gutes Produkt.

Boris Blanck: Und ich denke mal, das wird uns mit Sicherheit auch in den nächsten Jahren noch weiterhin begleiten.

Boris Blanck: Vielleicht nochmal Irrwamm gepaart mit Forcierung des Themas Photovoltaik,

Boris Blanck: dass das auch nochmal kommt, dass es da vielleicht auch nochmal irgendwelche

Boris Blanck: Maßnahmenpakete seitens KfW lang geben wird.

Boris Blanck: Aber ich denke mal, das wird uns mit Sicherheit im Jahr 2026 auch noch ganz gut mit begleiten.

Vanessa Sendler: Wenn es bleibt.

Boris Blanck: Ja, wenn es bleibt.

Vanessa Sendler: Das ist ja auch immer das Ding bei der KfW.

Boris Blanck: Ja, ich glaube einfach, wenn man die Klimaziele, die man da verfolgen möchte,

Boris Blanck: gibt es eigentlich keine Möglichkeit, als wir das an dem Programm weiterhin festzuhalten.

Boris Blanck: Weil sonst wird es einfach schwierig. Weil die Kosten für Tausch von Heizungsanlagen

Boris Blanck: sind halt exorbitant hoch, muss man einfach sagen.

Boris Blanck: Und das ist eigentlich der einzige Weg, wie man es wirklich auch zu halbwegs

Boris Blanck: vernünftigen Konditionen auch dann dargestellt bekommt.

Boris Blanck: Dass halt zumindest auch sagst, okay, komm, es rechnet sich nicht nur für Blick

Boris Blanck: Richtung Zukunft, sondern halt dann auch zu sagen okay ich habe jetzt effektiver was davon,

Boris Blanck: Und es bringt halt nichts an zu sagen, ich habe hohe Annuitäten,

Boris Blanck: die ich erbringen muss und für eine Heizung, weil es einfach extrem teuer ist.

Vanessa Sendler: Ja, in Bottrop wird die Fernwärme ja auch ganz gut ausgebaut,

Vanessa Sendler: in Kirchhellen eher nicht.

Vanessa Sendler: Da ist auch ein Nahwärmenetz, was kommen soll oder schon kommt.

Vanessa Sendler: Und ja, die Wärmepumpe ist halt nach wie vor das Mittel der Wahl,

Vanessa Sendler: habe ich das Gefühl, bei vielen.

Patrick Schmitz: Ja, aber auch bei der Fernwärme gibt es ja attraktive Fördersätze wirklich,

Patrick Schmitz: wenn man sich an die Fernwärme anschließen lässt.

Patrick Schmitz: Also von dem her auch das interessant, insbesondere wenn ich dann halt wirklich

Patrick Schmitz: noch eine alte Heizungsanlage habe, Gas oder womöglich Öl, da dann wirklich

Patrick Schmitz: jetzt in den Schritt zu gehen.

Patrick Schmitz: Wenn ich sage, okay, die ist vielleicht so am Ende ihrer Restnutzungsdauer angekommen,

Patrick Schmitz: dann macht es da Sinn, auf jeden Fall auch gerne das Gespräch zu uns zu suchen

Patrick Schmitz: oder aber zum Energieberater, um da einfach mal zu schauen, wie sieht das Investment

Patrick Schmitz: am Ende tatsächlich aus, welche Förderung kann ich da bekommen und am Ende,

Patrick Schmitz: ja, vielleicht steht unterm Strich am Ende des Monats immer noch ein höherer

Patrick Schmitz: Kostenaufwand erstmal da, aber ich muss natürlich auch ein Stück weit in die Zukunft schauen.

Patrick Schmitz: Wie ist womöglich die CO2-Bepreisung in Zukunft, wie ist die Gaspreisentwicklung,

Patrick Schmitz: wenn ich das mal mit der Gasheizung vergleiche und ganz klar die Wertsteigerung des Objektes.

Patrick Schmitz: Also es ist ja das Geld, was ich da investiere, investiere ich ja wirklich in

Patrick Schmitz: Vermögenswerte und sorge für eine deutliche Wertsteigerung auch.

Patrick Schmitz: Weil ich habe ja gerade gesagt, gerade bei energetisch gut aufgestellten Objekten

Patrick Schmitz: erwarten wir auch weiterhin vernünftige Preissteigerung, Wertsteigerung.

Patrick Schmitz: Und dementsprechend muss ich es eher als Investment sehen als als Ausgabe.

Vanessa Sendler: Ich höre aber nach wie vor noch von Kundinnen und Kunden, die mir berichten,

Vanessa Sendler: naja, wir haben mit einem Sanitärinstallateur gesprochen und er hat gesagt,

Vanessa Sendler: jetzt nochmal schnell die neue Gasheizung rein, weil bald dürfen wir es ja nicht

Vanessa Sendler: mehr. Oder sogar die neue Ölheizung rein.

Vanessa Sendler: Was sagst du den Kundinnen und Kunden in solchen Fällen?

Patrick Schmitz: Also natürlich muss man immer berücksichtigen, was für ein Objekt habe ich da gerade.

Patrick Schmitz: Also mir bringt es nichts, wenn ich jetzt ein freistehendes Einfamilienhaus

Patrick Schmitz: habe aus dem Baujahr 1950 als Beispiel mit 30, 40 Jahre alten Fenstern,

Patrick Schmitz: was die Energieeffizienzklasse H hat beispielsweise, wo ich sage,

Patrick Schmitz: die Gebäudehülle ist einfach null gedämmt und da sind kleine Heizkörper drin

Patrick Schmitz: oder sowas und ich habe die Vorstellung, ich muss da nur eine Wärmepumpe dran setzen,

Patrick Schmitz: dann ist das ganze Ding zum Scheitern verurteilt, gar keine Frage.

Patrick Schmitz: In so einem Fall wäre natürlich die Investition etwas höher.

Patrick Schmitz: Da muss man sich überlegen, naja, möchte ich die höhere Investition,

Patrick Schmitz: um Dämmung der Gebäudehülle auch noch sicherzustellen, gegebenenfalls eine Fußbodenheizung

Patrick Schmitz: einzubringen oder Flächenheizkörper einzubringen. Da muss man überlegen,

Patrick Schmitz: kann ich dieses Investment stemmen oder nicht?

Patrick Schmitz: Kann ich das nicht? Dann kann es vielleicht auch am Ende die Lösung sein,

Patrick Schmitz: noch eine Gasheizung einzubauen.

Patrick Schmitz: Halte ich es für eine gute Idee? Nein.

Patrick Schmitz: Ganz klar nein. Aber das ist auch da wieder individuell, welche Möglichkeiten

Patrick Schmitz: hat A, der Immobilieneigentümer und welche Möglichkeiten bietet das Objekt?

Patrick Schmitz: Was ich nicht tun würde, ist wirklich, wenn jetzt ein Heizungsinstallateur mir

Patrick Schmitz: empfiehlt, eine Gasheizung einzubauen, auf das erste Wort zu hören,

Patrick Schmitz: auf die erste Empfehlung des Heizungsinstallateurs zu hören und sofort die neue

Patrick Schmitz: Gasheizung zu installieren.

Patrick Schmitz: Man sollte sich schon mindestens eine zweite Meinung einholen und nach Möglichkeit

Patrick Schmitz: auch eine neutrale Meinung einholen.

Vanessa Sendler: Energieberater, Stichwort, denke ich. Dass man da einen Blick einfach mal aufs

Vanessa Sendler: ganze Gebäude wirft, genau das, was du beschreibst, dass man eben nicht nur

Vanessa Sendler: die Heizung betrachtet, sondern auch mal das Gebäude im Ganzen.

Vanessa Sendler: Ja, jetzt, Boris, du hattest gerade

Vanessa Sendler: schon gesprochen, es gibt ja auch die KfW-Förderung für die Heizungen.

Vanessa Sendler: Jetzt gibt es aber auch noch eine neue KfW-Förderung für energieeffiziente Neubauten.

Vanessa Sendler: Von den Zinsen waren wir, glaube ich, alle überrascht, dass sie doch besser

Vanessa Sendler: sind als erwartet. Ich habe heute Morgen mal ins Tableau geguckt,

Vanessa Sendler: da sind wir zwischen 1,92 und 2,8 im Zündsatz und damit echt gut unterwegs.

Vanessa Sendler: Hattest du schon Gespräche zu dem neuen Programm?

Boris Blanck: Ja, also ich habe jetzt sogar schon einen Fall dazu abgewickelt in dem Jahr.

Boris Blanck: Also wo es halt wirklich darum ging, halt dieses neue KfW-Programm auch mit einfließen zu lassen.

Vanessa Sendler: Und hat unkompliziert funktioniert?

Boris Blanck: Ja, also beantragt habe ich es noch nicht. Wir haben es jetzt dazu entschieden,

Boris Blanck: dass wir es so umsetzen werden.

Boris Blanck: Aber ich gehe davon aus, dass wir durch unsere Partner dahingehend auch gut

Boris Blanck: aufgestellt sind und dass auch die Beantragung genauso unkompliziert sein wird

Boris Blanck: wie ein altersgerechtes Umbau oder wie halt die Einzelmaßnahmen hier für die Heizungsanierung.

Vanessa Sendler: Auch hier gibt es ja wieder Regeln, die ich einhalten muss. Bei den meisten

Vanessa Sendler: KfW-Programmen muss man ja auch vorsichtig sein, wann man mit dem Vorhaben beginnt,

Vanessa Sendler: wann man Liefer- und Leistungsverträge schließt, gegebenenfalls einen Kaufvertrag

Vanessa Sendler: für Neubau unterschreibt.

Vanessa Sendler: Auch da muss man eben wieder aufpassen, dass man hier nichts falsch macht.

Vanessa Sendler: Deswegen empfehle ich eigentlich in solchen Fällen immer, nichts machen,

Vanessa Sendler: ohne Vorab nochmal mit uns gesprochen zu haben, damit sichergestellt ist,

Vanessa Sendler: dass das Förderprogramm dann auch wirklich genutzt werden kann.

Vanessa Sendler: Ich habe auch das Gefühl, dass das ganz gut ankommt. Und ich glaube aber,

Vanessa Sendler: dass der Zweck des Programms, das ist ja eigentlich die Neubautätigkeit nochmal

Vanessa Sendler: zu fördern, voranzubringen, naja, dass das so ein bisschen Tropfen auf den heißen Stein.

Boris Blanck: Es ist schwierig. Ich finde aber trotzdem gut, dass man ein Signal gesetzt hat,

Boris Blanck: dass wir auch sagen, okay, komm, wir nehmen dieses KfW 55 wieder ins Portfolio mit auf.

Boris Blanck: Wir versuchen damit einen Anreiz zu schaffen, um einfach das Thema Neubau auch

Boris Blanck: wieder ein wenig zu forcieren und auch wieder einfacher ein bisschen Stück weit

Boris Blanck: mit auch bezahlbarer machen zu können.

Patrick Schmitz: Also ich glaube auch, dass das Ziel der Bundesregierung, die Neubautätigkeit

Patrick Schmitz: dadurch wiederzubeleben oder zu aktivieren, dass das schon eher ambitioniert

Patrick Schmitz: ist, weil natürlich, ich habe eine attraktive Förderung.

Patrick Schmitz: Für 100.000 Euro habe ich die Chance, einen Zinsvorteil zwischen einem und zwei

Patrick Schmitz: Prozent im Vergleich zum marktüblichen Zinssatz zu gewinnen.

Patrick Schmitz: Wenn ich das aber mal auf meinen monatlichen Zinsvorteil rechne und dann mal

Patrick Schmitz: schaue, 100.000 Euro im Vergleich zum Gesamtinvestment, was ich bei einem Neubau

Patrick Schmitz: habe, sei es das Einfamilienhaus, Reihenhaus oder Doppelhaushälfte.

Patrick Schmitz: Oder auch die Eigentumswohnung ist es halt doch eher geringer Anteil,

Patrick Schmitz: der mir natürlich die Machbarkeit, mich bei der Machbarkeit unterstützt,

Patrick Schmitz: aber am Ende sicherlich nicht der entscheidende Faktor sein wird,

Patrick Schmitz: dass sich Kunden für den Neubau entscheiden.

Patrick Schmitz: Nein, das sicherlich nicht, aber diejenigen, die sich grundsätzlich mit dem

Patrick Schmitz: Gedanken Neubau auseinandergesetzt haben,

Patrick Schmitz: für die ist es einfach attraktiv und da bieten wir das auch in jedem Gespräch,

Patrick Schmitz: wo es umsetzbar ist, dann auch mit an, um dann einfach da nochmal für eine entsprechende

Patrick Schmitz: Entlastung dann auch in der monatlichen Belastung zu sorgen.

Patrick Schmitz: Und einfach alle möglichen Fördertöpfe auszureizen dann auch.

Vanessa Sendler: Und bei den Wohnungen, da kann es ja tatsächlich auch wirklich was ausmachen.

Vanessa Sendler: Wenn ich eine kleine Wohnung kaufe, Neubau, 50 Quadratmeter,

Vanessa Sendler: da kann das schon sinnvoll sein, weil die gesamten Kaufkosten dann einfach nicht so riesig hoch sind.

Vanessa Sendler: Wenn ich dann mit 300.000 mal rechnen möchte und davon 100.000 Euro schon super

Vanessa Sendler: attraktiv finanziert bekomme, kombinierbar ja auch nochmal mit anderen Förderprogrammen,

Vanessa Sendler: dann ist das schon eine gute Sache.

Vanessa Sendler: Ich glaube aber auch, dass das bei dem freistehenden Einfamilienhaus,

Vanessa Sendler: wo ich im Bereich 800 bis nach oben offen bin, ja, dass das da einfach auch

Vanessa Sendler: nicht mehr die Welt ausmacht.

Boris Blanck: Ja, aber ich finde, es ist ein Signal, dass man einfach dann auch nochmal sagt,

Boris Blanck: okay, komm, das ganze Thema Energieeffizienz dann auch nochmal mit aufzunehmen

Boris Blanck: und das jetzt einfach nochmal, um dieses Produkt dann einfach hin weiter zu ergänzen.

Boris Blanck: Das wird jetzt wahrscheinlich nicht der Motor sein, der unsere Neubauwirtschaft

Boris Blanck: für der Extrems ankurbelt, aber es ist zumindest ein Schrittchen in die richtige Richtung.

Vanessa Sendler: Was wäre denn so dein Fazit? Was erwartet unsere Kundinnen und Kunden zusammengefasst fürs Jahr 2026?

Boris Blanck: Ich denke mal, es wird wieder mal ein sehr spannendes Jahr werden,

Boris Blanck: wo wir natürlich dann versuchen, auch dann die Wohnträume unserer Kunden auch

Boris Blanck: dann dementsprechend auch erfüllen zu können, was natürlich auch mit Herausforderungen

Boris Blanck: geprägt ist, aufgrund steigender Regulatorik, die wir auch mit berücksichtigen

Boris Blanck: müssen bei unseren Kreditanträgen.

Boris Blanck: Aber ich freue mich da drauf und ich freue mich darauf, dass wir viele Kunden

Boris Blanck: in die eigenen vier Wände bringen und ihnen das dann auch ermöglichen werden.

Vanessa Sendler: Patrick?

Patrick Schmitz: Also ich würde empfehlen, einfach nicht darauf zu hoffen, den perfekten Zeitpunkt

Patrick Schmitz: zu erwischen, weil das habe ich eingangs schon gesagt, den perfekten Zeitpunkt,

Patrick Schmitz: den gibt es so in der Form nicht, weil dann kommt nicht das passende Objekt um die Ecke.

Patrick Schmitz: Meine Empfehlung ist da wirklich, wenn man sich mit dem Thema auseinandersetzt,

Patrick Schmitz: dran zu bleiben, das Gespräch zu uns zu suchen, den Markt zu sondieren.

Patrick Schmitz: Und dann ist es auf jeden Fall in 2026 aus meiner Sicht noch ein Jahr,

Patrick Schmitz: was wirklich dazu einlädt, den Schritt zu wagen,

Patrick Schmitz: weil wir eher Stabilität im Preisniveau haben und eher Stabilität im Zinsniveau

Patrick Schmitz: haben, bis hin vielleicht zu minimalen Steigerungen, die aber sicherlich nicht

Patrick Schmitz: die Machbarkeit dann sofort ins Nicht-Machbare drehen.

Vanessa Sendler: Prima, ja dann vielen Dank für heute ich bin gespannt, was uns in diesem Jahr

Vanessa Sendler: erwartet wir werden auf jeden Fall darüber berichten und für heute wünsche ich

Vanessa Sendler: allen noch einen schönen Tag Dankeschön Danke.

Patrick Schmitz: Auch so, bis dahin Tschüss.

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