2025 – ein Rückblick
Shownotes
Modernisierungen sind nach wie vor ein großes Thema für unsere Mitglieder, Kundinnen und Kunden. Denn die eigenen vier Wände energetisch auf ein neues, modernes Level zu heben und den Wohnkomfort zu steigern liegt den Immobilienbesitzerinnen und -besitzern sehr am Herzen. Welche Fördermittel 2025 im Trend lagen und welche weiteren Themen gerade interessant sind, darüber sprechen wir in dieser Folge von Stein auf Stein – Der Eigenheimpodcast der Vereinten Volksbank.
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Vanessa Sendler: Ich bin Vanessa Sendler und in Stein auf Stein der Eigenheim-Podcast der Vereinten
Vanessa Sendler: Volksbank werfen wir heute einen Rückblick auf das vergangene Jahr 2025 und
Vanessa Sendler: schauen mal, was ist passiert, was gibt es Neues, was hatte das Jahr 2025 zu bieten.
Vanessa Sendler: Dazu sage ich Hallo Christoph Beckmann, guten Morgen.
Christoph Beckmann: Hallo Vanessa.
Vanessa Sendler: Und hallo Boris Blank.
Boris Blanck: Hallo Vanessa, guten Morgen.
Vanessa Sendler: Guten Morgen. Ja, 2025 ein ereignisreiches Jahr für uns.
Vanessa Sendler: Ich würde sagen, das Finanzierungsgeschäft hat wieder deutlich angezogen.
Vanessa Sendler: Wir hatten viel zu tun. Es wurde viel gekauft, es wurde viel verkauft,
Vanessa Sendler: es wurde viel modernisiert.
Vanessa Sendler: Wie sah das bei euch aus? Was waren so eure Highlights letztes Jahr?
Boris Blanck: Also bin ich absolut bei dir. Ich glaube, es war ein sehr ereignisreiches Jahr.
Boris Blanck: Wir hatten wirklich sehr viel zu tun jetzt so im Vergleich zu 2024 oder 2023.
Boris Blanck: Die gestiegene Zinspolitik ist mittlerweile bei den Leuten angekommen.
Boris Blanck: Kann man wirklich nur sagen, also ist jetzt keine Zurückhaltung mehr,
Boris Blanck: was Kauf, Modernisierungsmaßnahmen betrifft,
Boris Blanck: die Immobilienpreise nach wie
Boris Blanck: vor doch erhöht und herausfordern auf jeden Fall für uns. Bin ich bei dir.
Christoph Beckmann: Ja, ich kann dem Ganzen nur zustimmen. Alles querbeet.
Christoph Beckmann: Also wirklich vom Kauf, von der Modernisierung über den Kapitalanleger, der auch am Markt ist.
Christoph Beckmann: Alles mit anspruchsvollen Kaufpreisen, stimme ich auch zu.
Christoph Beckmann: Aber halt, ich sag mal, das Geld ist trotzdem da. Entweder halt durch die Bank
Christoph Beckmann: oder halt über Eigenkapital der Kunden.
Boris Blanck: Der Wunsch ist auf jeden Fall noch weiterhin da. Also muss man einfach sagen,
Boris Blanck: Wunsch nach Eigentum, nach wie vor steht ganz oben.
Boris Blanck: Unsere Kunden wollen es gerne umsetzen und wir versuchen natürlich Mittel und
Boris Blanck: Wege dafür zu finden und das auch zu realisieren.
Vanessa Sendler: Ja, das eine der Wunsch, aber das andere auch, wie Christoph gerade sagt,
Vanessa Sendler: ist die Kapitalanleger, die im Moment auch wieder verstärkter nachfragen.
Vanessa Sendler: Eine Zeit lang hatte man das Gefühl, dass das komplett tot war, das Geschäft.
Vanessa Sendler: Und ja, da scheint es jetzt doch wieder das ein oder andere attraktive Arrangement
Vanessa Sendler: zu geben, wo Kapitalanleger dann eben auch einsteigen wollen.
Boris Blanck: Ich denke gerade auch, wird vieles auch so sein, so ein bisschen die Zurückhaltung,
Boris Blanck: gerade was so die Sanierungsmaßnahmen halt auch betrifft, gerade in dem Bereich
Boris Blanck: der Kapitalanleger, die jetzt halt sagen, okay komm,
Boris Blanck: wir wollen das Objekt jetzt auch veräußern, bevor wir hier große Investments
Boris Blanck: tätigen müssen in dem Bereich und natürlich dann die Chance sozusagen für diejenigen,
Boris Blanck: die in dem Bereich sich da bewegen.
Boris Blanck: Jetzt zu sagen, sie kaufen ein Objekt und das dann auch dann energetisch für
Boris Blanck: die Zukunft vorzubereiten.
Boris Blanck: Wo ja auch KfW-Programme, wo Barverförderung, alles uns auch mit in die Karten gespielt hat.
Christoph Beckmann: Was man nochmal zu den anspruchsvollen Kaufpreisen auch sagen muss,
Christoph Beckmann: haben wir glaube ich auch letztes Jahr schon gesagt, dass halt die Verhandlungsbasis da ist.
Christoph Beckmann: Dass Verkäufer zwar immer einen anspruchsvollen Preis fordern,
Christoph Beckmann: aber schon bereit sind auch Abschläge mitzugehen. Ich weiß nicht, wie ihr das seht.
Vanessa Sendler: Ja, zum Teil, wobei ich dieses Jahr auch schon wieder einige hatte,
Vanessa Sendler: wo sich überboten wurde,
Vanessa Sendler: also wo der geforderte Kaufpreis am Ende von mehreren Parteien überboten wurde,
Vanessa Sendler: jetzt nicht mehr so wie wir es 2021 gesehen haben, dass auf einmal 100.000 Euro
Vanessa Sendler: mehr aufgerufen wurden,
Vanessa Sendler: aber so 10.000, 20.000 Euro mehr ist durchaus auch wieder was, was ich sehe.
Vanessa Sendler: Auch die Abschläge, klar, also auch das nach unten verhandelt werden kann,
Vanessa Sendler: aber inzwischen auch wieder nach oben.
Boris Blanck: Ja gut, ich denke immer davon ab, was das für ein Objekttyp auch ist.
Boris Blanck: Also ich sage mal irgendwo die Immobilienpreise um die 350.000 Euro,
Boris Blanck: das ist ja das, wo man wirklich auch sagt, das ist absolut realisierbar und
Boris Blanck: auch noch zu vernünftigen monatlichen Raten auch darstellbar.
Boris Blanck: Da ist es schon, das ist halt das, wo die meiste Zielgruppe sich irgendwie drum
Boris Blanck: schlägt in Anführungsstrichen und wo halt dann auch dann da gerne mal drüber gezahlt wird.
Vanessa Sendler: Ja, mit den Raten, da sagst du auch sowas. Ich bin irgendwie erstaunt,
Vanessa Sendler: was Leuten so das Thema Wohnen auch wert ist.
Vanessa Sendler: Also Kundinnen und Kunden, die bereit sind, anderthalb, zweitausend Euro im
Vanessa Sendler: Monat an Rate zu akzeptieren.
Vanessa Sendler: Die Nebenkosten kommen ja dann letzten Endes auch noch mit dazu.
Vanessa Sendler: Da ist man schnell bei zwei, zweieinhalbtausend Euro, was man einfach fürs Wohnen
Vanessa Sendler: ausgibt. Und ich finde es ganz schön viel.
Boris Blanck: Es ist viel auf jeden Fall. Aber ich glaube, es ist einfach immer nur so,
Boris Blanck: dass man einfach sagt, okay, komm, du weißt, wofür du das machst.
Boris Blanck: Du hast nicht die Gefahr, ewig einer Mietzinserhöhung ausgesetzt zu sein,
Boris Blanck: irgendwo vielleicht mit einer Eigenbedarfskündigung, wenn du gerade deine Mietwohnung
Boris Blanck: schön gemacht hast, dir Möbel dafür gekauft hast und dann tritt halt so eine Situation ein,
Boris Blanck: dass man schon bereit ist, dann zu sagen, okay, ich bin auch bereit,
Boris Blanck: mehr zu zahlen und ich weiß halt, mein Nettovermögen steigt halt von Monat zu Monat.
Boris Blanck: Das muss man einfach so sehen, denn wenn halt die Immobilienpreise,
Boris Blanck: wovon wir ja mal ausgehen und hoffen, auch in den nächsten Jahren so weiterhin
Boris Blanck: Bestand haben werden, verlierst du nichts bei.
Boris Blanck: Das heißt also, was du dann letztendlich an die Bank abgezahlt hast,
Boris Blanck: wirst du halt dann höchstwahrscheinlich durch den Verkaufserlust dann wieder
Boris Blanck: reinbekommen, sodass man halt einfach sagen muss, das war eigentlich eine ganz
Boris Blanck: gute Situation, da zu wohnen und bei einer reinen Miet-Situation ist das Geld dann einfach weg.
Vanessa Sendler: Und am Ende ist die Inflation auf der Seite der Finanzierer,
Vanessa Sendler: sag ich immer. Also die Menschen, die Immobilienkredite aufgenommen haben in
Vanessa Sendler: sportlicher Höhe, die profitieren dann letzten Endes auch von der Inflation.
Vanessa Sendler: In zehn Jahren sind die 2000 Euro dann vielleicht gar nicht mehr so schön wie heute.
Christoph Beckmann: Man merkt auch einfach, dass auch einfach das Einkommen auch da ist und vielleicht
Christoph Beckmann: auch durch die ganzen Gehaltserhöhungen oder Lohnentwicklungen der letzten,
Christoph Beckmann: sag ich mal, Monate oder Jahre,
Christoph Beckmann: dass einfach das Einkommen einfach, die Schmerzgrenze beim Kunden auch höher
Christoph Beckmann: gegangen ist, aber auch die Mieten auf der anderen Seite ja auch teurer sind
Christoph Beckmann: und der Vorteil des Eigenheims, hat der Borussia gerade erzählt.
Christoph Beckmann: Liegt ja auf der Hand auch für
Christoph Beckmann: den Kunden, sich einfach halt mehr zu strecken, auch für das Eigenheim.
Vanessa Sendler: Ja und was ich auch noch mehr sehe ist, dass Leute dann auch bereit sind zum
Vanessa Sendler: Beispiel Eigentumswohnungen zu verkaufen, um sich dann eben das freistehende
Vanessa Sendler: Einfamilienhaus zu leisten und weniger Interesse besteht,
Vanessa Sendler: Bestandsimmobilien auch zu halten, sondern dass man eher dann wirklich sagt,
Vanessa Sendler: gut, dann zieht man das Kapital raus und investiert dann eben in was Neues,
Vanessa Sendler: um die monatliche Belastung, um die Zinskosten dann einfach noch ein bisschen zu senken.
Boris Blanck: Ich glaube, die ganze Denkung hat sich einfach irgendwie verändert.
Boris Blanck: Wenn man mal so wirklich überlegt, früher war immer so Philosophie bis zum Eintritt in die Rente,
Boris Blanck: muss ein Objekt entschuldet sein, um dann zu sagen, okay, in der Rentenphase
Boris Blanck: habe ich dann einfach keine Darlehensbelastung mehr oder sowas.
Boris Blanck: Ganz ehrlich, das weiß doch kein Mensch mehr, ob er überhaupt dann in der Rentenphase
Boris Blanck: noch in dem Objekt überhaupt wohnen möchte. Das hat sich ja mittlerweile alles so verändert.
Boris Blanck: Da sagt man halt, okay, komm, ich will gar nicht mehr so ein Haus haben mit
Boris Blanck: so einem großen Garten. Mir reicht die Eigentumswohnung.
Boris Blanck: Vielleicht kehre ich Deutschland ganz den Rücken zu, weil es perspektivisch
Boris Blanck: hier halt in der Rentenphase nicht so schön aussieht.
Boris Blanck: Also da hat sich, glaube ich, das schon alles ziemlich gedreht.
Boris Blanck: Und da passt es auch ganz gut dran, was du gesagt hast.
Boris Blanck: Also dieses Thema so, gerade so Eigentumswohnungen zu halten,
Boris Blanck: um zu sagen, da habe ich halt was für meine Altersvorsorge.
Boris Blanck: Legt man keinen Fokus mehr drauf? Es geht einfach heute darum,
Boris Blanck: Dinge zu realisieren, das hier und jetzt zu genießen und die Zukunft kommt sowieso, wie sie kommt.
Christoph Beckmann: Was man auch feststellt, ist halt so ein Rückschritt.
Christoph Beckmann: Man hat halt ein Haus, man gibt es in der Familie weiter und zieht dann halt
Christoph Beckmann: manchmal eine Mietwohnung, manchmal eine Eigentumswohnung.
Christoph Beckmann: Also das stelle ich auch häufiger fest, dass halt die Erbengeneration dann halt
Christoph Beckmann: das Objekt halt vergibt an die Kinder, Enkel und dann selbst halt kleiner tritt oder zurücktritt.
Boris Blanck: Ja genau, oder halt mittlerweile, was man herausgefunden hat,
Boris Blanck: ist die vorgezogene Erbfolge.
Boris Blanck: Dass halt hier Objekte halt wirklich dann auch zu Lebzeiten dann auch schon
Boris Blanck: übertragen werden, wo halt dann gegebenenfalls den Niesbrauch eingetragen wird,
Boris Blanck: wo halt dann die Kinder sich mit dem Thema energetische Sanierung dann auseinandersetzen,
Boris Blanck: was die Eltern halt einfach so in der Form nicht mehr wollen.
Vanessa Sendler: Ja, das kriege ich auch häufig mit, was ich tatsächlich relativ wenig habe,
Vanessa Sendler: also wo immer noch Nachfrage da ist, aber relativ wenig sind Finanzierungsanfragen
Vanessa Sendler: von Rentnern, die einfach ein bisschen Kapital wieder aus ihrer Immobilie rausziehen wollen,
Vanessa Sendler: davon eine Pflegekraft bezahlen wollen, davon eine Gartenpflege bezahlen.
Vanessa Sendler: Das bieten wir an. Eine Zeit lang war da auch mal verstärkt Nachfrage da.
Vanessa Sendler: Ich glaube gerade, als so das Thema Teilverkauf auch verstärkt da durch die Medien lief.
Vanessa Sendler: Im Moment habe ich da tatsächlich nicht viele Anfragen zu.
Boris Blanck: Nein, die auch nicht. Was ich halt viel hatte, war energetisch,
Boris Blanck: muss ich ganz ehrlich sagen. Also da hat sich wirklich viel drin.
Boris Blanck: Den Gerät fand ich jetzt aber auch die...
Boris Blanck: KfW-Programm, also jetzt gerade hier dieses Heizungs-Erneuerungsgesetz fand
Boris Blanck: ich jetzt eigentlich auch sehr gut, fand es auch von der ganzen Beantragung
Boris Blanck: her, von der ganzen Abwicklung her auch sehr gut, hatte ich jetzt ehrlich gesagt
Boris Blanck: auch wenig negative Berührungspunkte mit.
Boris Blanck: Also Kunden, die ihren Antrag vorher gestellt hatten bei der KfW,
Boris Blanck: die die Zusagen bekommen haben, sind die Zuschüsse auch so in der Form dann auch mitgelaufen.
Boris Blanck: Und zinskonditionstechnisch in dem Programm 358 natürlich mega attraktiv,
Boris Blanck: muss man einfach auch sagen.
Vanessa Sendler: Ja, da sehen wir teilweise die Null vor dem Komma, je nach Laufzeit oder schlimmstenfalls die Eins.
Vanessa Sendler: Also das ist schon richtig, richtig gut und war bei mir auch wirklich der Verkaufsknaller dieses Jahr.
Boris Blanck: Also zumindest im Bereich der energetischen Sanierungsmaßnahmen.
Boris Blanck: Also was ich gar nicht hatte, war irgendwas, wie ist es bei dir, Christopher?
Boris Blanck: 261, Komplettsanierung zum energetischen Haus, ganz wenig. Bisschen eingeschlafen.
Vanessa Sendler: Also hatte ich tatsächlich jetzt in 2025 keinen einzigen Fall.
Vanessa Sendler: Früher schon deutlich mehr. Also jetzt auch nicht die Riesenwelle, aber zwei, drei im Jahr.
Christoph Beckmann: Also KfW-technisch bei mir eher weniger. Modernisierung ja, aber dann halt über
Christoph Beckmann: einzelne kleinere Maßnahmen.
Christoph Beckmann: Aber wie gesagt, so Komplettsanierung habe ich auch nicht. Also ganz...
Christoph Beckmann: Würde ich jetzt in diesem Jahr gar nicht.
Boris Blanck: Gar nicht hatte. Ja gut, ist halt der Aufwand, der betrieben werden muss.
Boris Blanck: Um ein Objekt irgendwo in den KfW 85 zu bekommen, ist halt doch ein enormer
Boris Blanck: finanzieller Aufwand auch dann zu erbringen.
Boris Blanck: Die Förderung, maximal 160.000, glaube ich, die man bekommen kann über die KfW,
Boris Blanck: reichen halt davon noch nicht mehr aus.
Boris Blanck: Und dann geht natürlich dann vieles über das Thema BAFA, Einzelmaßnahmen,
Boris Blanck: wo man dann sagt, okay, komm, dann halt doch nicht die Dämmung.
Boris Blanck: Dann konzentriere ich mich halt eher auf Fensterheizung und alles,
Boris Blanck: was dazugehört und bin halt da nicht in einem KfW-Standard, aber habe trotzdem
Boris Blanck: energetisch einiges bewegt.
Vanessa Sendler: Ja, aber das ist genau der Punkt. Die Kosten für die Sanierung sind inzwischen
Vanessa Sendler: einfach so hoch, dass dieses KfW-Programm ins Hintertreffen gerät und einfach
Vanessa Sendler: nicht mehr so attraktiv ist.
Vanessa Sendler: Weil, du sagst es ja richtig, 160.000 Euro kann ich darüber kriegen.
Vanessa Sendler: Ich habe teilweise Anfragen, wofür 400.000 saniert werden soll.
Vanessa Sendler: Da sind 160.000 nice to have. Aber die retten mich nicht.
Vanessa Sendler: Und dann läuft sowas dann eben auch eher über die Einzelmaßnahmen,
Vanessa Sendler: über die BAFA, über die Heizungsförderung der KfW und über den Ergänzungskredit
Vanessa Sendler: können wir solche Maßnahmen dann ja auch schon mit 120.000 Euro finanzieren.
Vanessa Sendler: Das ist nicht schlecht.
Boris Blanck: Spiegelt sich halt auch wieder in dem Segment Neubau. Also Neubau,
Boris Blanck: wie war es bei euch? Ich hatte zwei vielleicht?
Vanessa Sendler: Zwei, drei.
Boris Blanck: Also auch da komplette Zurückhaltung, was das Thema betrifft,
Boris Blanck: wegen Planung von Kosten, wo ich nicht genau weiß, wo die Reise hingehen kann.
Boris Blanck: Man muss sich aber überlegen, was ist eine Vorlaufzeit auch von Nöten,
Boris Blanck: wenn du heute sagst, du hast ein Grundstück und fängst jetzt an mit der Planung
Boris Blanck: für den Bau eines Objektes, bis du dann letztendlich dann final beginnst,
Boris Blanck: geht mal ein Jahr ins Land und dann weißt du auch nicht, wo sich dann irgendwelche,
Boris Blanck: Baupreise hin entwickelt haben.
Vanessa Sendler: Das ist das eine. Das andere ist, dass auch der Neubau einfach noch unfassbar
Vanessa Sendler: teuer ist. Also das muss man sich auch erstmal leisten können.
Boris Blanck: Das sieht man ja auch bei Eigentumswohnungen, die jetzt so im Neubausegment
Boris Blanck: gebaut worden sind, was da mittlerweile für Quadratmeterpreise aufgerufen werden. Das ist das schon.
Boris Blanck: Da hätte man sich vor drei, vier Jahren überhaupt keine Gedanken darüber gemacht,
Boris Blanck: dass dir nahezu bei 5000 Euro liegst, fünf Quadratmeter bei einer ETW.
Vanessa Sendler: Oder mehr.
Boris Blanck: Und das sind verkauft.
Christoph Beckmann: Ja, auf jeden Fall.
Boris Blanck: Die Nachfrage ist da. Und da sieht man halt auch, dass der Fokus einfach auf
Boris Blanck: das Thema Wohnen einfach gelegt wird und dass man auch bereit dafür ist,
Boris Blanck: dann auch Abstriche zu machen.
Christoph Beckmann: Was mir so ein bisschen aufgefallen ist, ich habe auch teilweise halt Kunden,
Christoph Beckmann: die auf Teufel komm raus Eigentum erwerben möchten.
Christoph Beckmann: Die sich dann an Objekten festkarren, die auch zu teuer sind und die hopsen
Christoph Beckmann: von Objekt zu Objekt, um einfach irgendwo Eigentum haben zu wollen.
Christoph Beckmann: Ohne, ich sag mal, vielleicht die finanziellen Mittel auch nicht haben.
Christoph Beckmann: Und ja, das sehe ich so ein bisschen problematisch, um da den Kunden so ein
Christoph Beckmann: bisschen mit abzuholen, zu sagen, nee, guck mal eine Preisklasse tiefer.
Christoph Beckmann: Das fand ich schon ein bisschen, kam häufiger vor.
Vanessa Sendler: Ja, aber das ist glaube ich auch der Verzweiflung der Menschen einfach geschuldet,
Vanessa Sendler: dass man in seiner Mietwohnung vielleicht nicht glücklich ist,
Vanessa Sendler: sich vergrößern will und dann einfach irgendetwas sucht.
Boris Blanck: Ja, da ist dann schon so ein bisschen die Not heraus, wo man dann auch dann merkt.
Boris Blanck: Und natürlich halt immer noch extrem hohe Nachfrage und das Angebot halt irgendwo dann doch gering.
Boris Blanck: Also gerade jetzt so bei uns, Vanessa, im Kichelner-Bereich ist es ja schon,
Boris Blanck: gerade was so Bestandsobjekte betrifft, sehr schwierig, da irgendwann was ranzukommen.
Vanessa Sendler: Ja, und wenn, dann auch zu hohen Preisen.
Boris Blanck: Und wenn, dann auch zu hohen Preisen.
Vanessa Sendler: Ja.
Christoph Beckmann: Sieht den Bordtrop ja nicht anders aus.
Vanessa Sendler: Ja, die guten Lagen sind gefragt.
Vanessa Sendler: Und selbst die mittelmäßigen Lagen sind auch gut gefragt.
Christoph Beckmann: Genau.
Vanessa Sendler: Ja, auf jeden Fall.
Boris Blanck: Also es war auf jeden Fall ein Ja, kann man wirklich sagen. was mit Herausforderungen geprägt war.
Boris Blanck: Und ich bin mal gespannt, wie es sich in 2026 weiterentwickeln wird.
Vanessa Sendler: Ja, es wird ja ein neues KfW-Programm geben im Dezember.
Vanessa Sendler: Ich bin gespannt. Das KfW 55-Haus wird wieder gefördert, was jetzt viele Jahre nicht der Fall war.
Vanessa Sendler: Das Programm ist eingestampft worden.
Boris Blanck: 21, glaube ich.
Vanessa Sendler: Ende 21, Anfang 22.
Boris Blanck: Ich glaube Anfang 21 oder Anfang 22. Also da gab es dann auch die Möglichkeit,
Boris Blanck: dann wirklich zu sagen, okay, komm, alles, was noch beantragt war, ging ja dann durch.
Boris Blanck: Das wird ja auch in der Stadt- und Nebelaktion marktgenommen.
Boris Blanck: Da hat es überhaupt keine Chance mehr, noch irgendwelche großartigen Anträge
Boris Blanck: zu stellen. Ich bin mal gespannt, dass man das jetzt wieder aufleben lässt.
Boris Blanck: Was ist mit Solarförderung? Tut sich da irgendwie noch was? Also für Photovoltaikanlagen?
Boris Blanck: Wird ja auch mal eine Zeit lang ziemlich stark forciert, aber ist dann jetzt
Boris Blanck: irgendwie auch in den letzten Jahren doch, was die Förderprogramme betrifft,
Boris Blanck: dann auch ziemlich eingeschlafen.
Vanessa Sendler: Also es gibt die Solaroffensive der Stadt Bottrop, die das fördert,
Vanessa Sendler: was auch nur wieder zeigt, dass jeder, der energetisch was macht,
Vanessa Sendler: sich letzten Endes auch umfangreich informieren sollte,
Vanessa Sendler: weil die Stadt Bottrop, ich meine seit September,
Vanessa Sendler: November, seit kurzem,
Vanessa Sendler: auch eben Solaranlagen wieder fördert mit einem Zuschuss.
Vanessa Sendler: Das auf jeden Fall. Und die KfW hat eben das Programm 270 zur Förderung von
Vanessa Sendler: Photovoltaikanlagen, wobei die Zinsen jetzt auch nicht...
Boris Blanck: Also ich sage mal, die Förderphase, wo du bezuschusst wurdest für Speichermedium,
Boris Blanck: für Wallbox, das ist, glaube ich, erstmal alles irgendwie so durch.
Boris Blanck: Dann wird es, glaube ich, in den nächsten Monaten erstmal auch nichts zu tun,
Boris Blanck: dass sich dahingehend irgendwie was wiederentwickeln wird.
Vanessa Sendler: Ja.
Boris Blanck: Wobei, es ist ja auch wieder geplant, die E-Autos wieder auch mit einem Zuschuss zu behaften.
Boris Blanck: Vielleicht wird man dann auch sagen, okay, komm, im Zuge dessen wird man da
Boris Blanck: auch wieder ein bisschen was machen.
Vanessa Sendler: Ja, ich bin gespannt erstmal auf das KfW 55 Programm, da ich einfach schon mal
Vanessa Sendler: angerufen, nachgefragt, so richtig, kriegt man noch nichts raus,
Vanessa Sendler: in welche Richtung zumindest die Koalition laufen könnten.
Vanessa Sendler: Ich bin gespannt, ob das attraktive Zinsen sind oder ob wir sagen,
Vanessa Sendler: naja, kann man machen, muss man nicht.
Vanessa Sendler: Wir werden es sehen. Am 16. Dezember kommt das Programm.
Vanessa Sendler: Wir werden auf jeden Fall in unserem nächsten Podcast ausführlich darüber berichten,
Vanessa Sendler: ob das etwas taugt oder eher nicht.
Vanessa Sendler: Und ja, lassen wir uns da mal überraschen. Von daher schließen wir das Jahr
Vanessa Sendler: 2025, glaube ich, mit einem ganz guten Gefühl ab,
Vanessa Sendler: dass wir viele Kundinnen und Kunden in die eigenen vier Wände gebracht haben,
Vanessa Sendler: viele Wohnträume erfüllt haben und uns reichlich und intensiv mit Fördermitteln auch befasst haben.
Boris Blanck: Ja, das würde ich genauso unterschreiben.
Christoph Beckmann: Genau, ja.
Vanessa Sendler: Prima. Ja, dann vielen Dank für heute und allen noch einen schönen Tag. Tschüss.
Boris Blanck: Danke dir auch.
Christoph Beckmann: Schöne Weihnachten. Frohe Weihnachten, genau.
Boris Blanck: Bis dahin.
Christoph Beckmann: Bis in den neuen Jahr.
Vanessa Sendler: Schöne Weihnachten. Tschüss.
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